20.05.2011, 20.00 Uhr, Premiere, Künstlerhaus Mousonturm 21.05.2011, 20.00 Uhr, talkART tlb_21 im Anschluss, Künstlerhaus Mousonturm 22.05.2011, 20.00 Uhr, Künstlerhaus Mousonturm
mit Studierenden des BA Tanz / Stücke von Marguerite Donlon, Tanja Liedtke und William Forsythe, Toula Limnaios und Sjoerd Vreugdenhil
ZuKT ist in Bewegung, entwickelt sich kontinuierlich weiter und verbindet dabei Tradition mit Innovation. ZuKT trägt auf vielfältige Weise aktiv zum Tanzgeschehen in Frankfurt bei, setzt mit der Ausrichtung der 3. Biennale Tanzausbildung 2012 zum Thema „Kulturelles Erbe im Tanz“ auch überregional Akzente und hat im Oktober Grund zum feiern. Die Tanzabteilung der HfMDK wird 50 Jahre jung. Mit Freude, Dankbarkeit und auch ein wenig Stolz blicken wir zurück, spüren den Resonanzen nach, bauen auf den Erfahrungen auf, gestalten die Gegenwart und schauen mutig nach vorn. ZuKT_moves on!!
dynamisch, sinnlich, fragend, spannend, bestechend, forsch und quicklebendig
Auf dem Programm stehen u.a. Ausschnitte aus Stücken von Marguerite Donlon, Tanja Liedtke und William Forsythe („Herman Schmerman“ und „New Sleep“ in einer Bearbeitung von Alan Barnes) sowie neue Choreographien von Toula Limnaios und Sjoerd Vreugdenhil.
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18.05.2011–22.05.2011, Giessen
von und mit Studierenden der ATW
Theater schauen, Theater diskutieren und Theater feiern – dazu lädt die „Theatermaschine“ des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) bereits zum 16. Mal ein. Vom 18. bis 22. Mai 2011 zeigen die Studierenden ihre Arbeiten an verschiedenen Spielorten in Gießen und erobern die Stadt theatral. Gezeigt wird alles, was die Studierenden der Angewandten Theaterwissenschaft im vergangenen Jahr hinter verschlossenen Türen – in muffigen Ton- und Videostudios, auf dunklen Probebühnen oder in verrauchten WG-Küchen – ausgebrütet haben: Performances, Theater- und Tanzstücke, Installationen, Film- und Hörspielvorführungen.
Auf dem Programm stehen 30 Veranstaltungen – fünf Tage Theater einmal anders! Denn die sogenannte Gießener Schule ist seit den 1980er Jahren dafür bekannt, gängige Stadttheaterkonventionen zu brechen und sich in der Durchmischung von theoretischer und praktischer Ausbildung auf die ständige Suche nach neuen Formen des Theaters zu begeben. Mit Erfolg: Die Ideen aus Gießen bereichern und gestalten die deutsche Theaterlandschaft maßgeblich.
Das Festival ist zu einer festen Plattform für die Arbeiten der Studierenden geworden. Hier kommen sowohl fertige Inszenierungen als auch unfertige Arbeitsstände zur Aufführung und werden zur Diskussion gestellt: Denn wie es sich für die ausgeprägte diskursiv-kritische Kultur des Instituts gehört, finden zu jeder Veranstaltung Publikumsnachgespräche im Festivalcafé statt – dem geselligen Zentrum der „Theatermaschine“ auf dem Uni-Campus. Es gilt über das Gesehene zu sprechen, Fragen zu stellen, Kritik zu üben, aber auch Anregungen zu geben. Eine große Party rundet das viertägige Spektakel ab, das von den Studierenden organisiert wird.
13.05.2011, 19.30 Uhr, Diplomprojekt, Hafen 2, Hafen 2a, 63067 Offenbach 14.05.2011, 15.00 Uhr, Diplomprojekt, Hafen 2, Hafen 2a, 63067 Offenbach 15.05.2011, 12.00 Uhr, Diplomprojekt, Hafen 2, Hafen 2a, 63067 Offenbach
Lina&Martha / Jannikhe Möller
UNREALIZED durational Performance
UNREALIZED will Sekt trinken, reden über Dinge, die wir noch vorhaben, darüber nachdenken, ob wir es mit Anfängen zu tun haben, die auf Zukünftiges verweisen oder mit Enden, die sich als abgeschlossen ausgeben oder mit einem euphorischen Gefühl der Jetztzeit. In der Halle des Hafen 2 werden Interviewfragmente aus Hans Ulrich Obrists Sammelband Interviews Volume 1 live von einer Performerin eingelesen und über 24 Lautsprecher ausgespielt. Mit UNREALIZED wird der Versuch unternommen eine Welt jenseits des Produktionswahns zu schaffen und dem Potential des Unrealisierten einen Raum zu geben.
“Since it's my habit to end interviews with a question on a project that has not been realized, can you tell me about an unrealized project that is particularly important to you?” (Hans Ulrich Obrist, Interviews Volume 1)
Mit freundlicher Unterstützung der Hessischen Theaterakademie, Session Music und dem Institut für angewandte Theaterwissenschaft.
Vielen Dank an: Amal-Sebastian Das, Björn Fehlhauer, Heiner Goebbels, Bernhard Greif, Martin Jung, Marc Klaeslis, Björn Mehlig, Hortense Pisano, Hendrik Quast, Philipp Schulte, Andrea Weiß.
© Hessische Theaterakademie