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Unter
dem Dach der 2002 gegründeten Hessischen Theaterakademie sind
alle an der Theaterausbildung in Hessen beteiligten Hochschulen als
auch die Hessischen Staatstheater, alle Stadttheater und
darüber hinaus auch Theater aus Baden-Württemberg und
Rheinland-Pfalz vereint. Vielfältige Querverbindungen unter
den Sparten der darstellenden Künste eröffnen den
Studierenden neue Möglichkeiten, sich auf die
Komplexität ihrer künstlerischen Laufbahn
vorzubereiten.
So arbeiten zum Beispiel Studenten der Angewandten
Theaterwissenschaft der Universität Gießen mit
Studierenden
des ZuKT (Zeitgenössischer und klassischer Tanz) zusammen,
Studenten der Bühnenbildklasse der Hochschule für
Gestaltung Offenbach und Dramaturgiestudenten der Frankfurter
Goethe-Universität kooperieren mit Regiestudenten und mit
Schauspielstudenten der Hochschule für Musik und Darstellende
Kunst in
Frankfurt. Neue Master-Studiengänge für Dramaturgie,
Zeitgenössische Tanzpädagogik und Choreographie und
Performance wurden
gegründet.
Diplominszenierungen an den Theatern geben erste professionelle
Möglichkeiten bei der Aufführung von Theater- und
Musiktheaterabenden sowie Performances. In Form von Symposien und
Sommerkursen bildet die Akademie ein Zentrum der Weiterbildung
für Bühnenschaffende des künstlerischen,
technischen und organisatorischen Bereichs. Die Hessische
Theaterakademie ist mit tanzlabor_21 auch am Tanzplan der
Bundeskulturstiftung beteiligt; sie hat ihren Sitz an der Hochschule
für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt a. M.
Seit 2006 ist mit Prof. Heiner Goebbels einer der wichtigsten
Protagonisten der zeitgenössischen Musik- und Theaterszene
Präsident des Ausbildungs- und Produktionsverbundes der
Hessischen Theaterakademie.
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