HessischeTheaterakademie

 
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mit Studierenden der HTA

Materia Prima

Tanzprojekt

Eine Kooperation von Kulturplattform St. Martin e.V. Kassel, Künstlerhaus Mousonturm/Tanzplattform Rhein_Main Frankfurt, dem Studiengang ZuKT_BAtanz und der Internationalen Ensemble Modern Akademie der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK). Mit freundlicher Unterstützung durch die Hessische Theaterakademie sowie das Institut für zeitgenössische Musik und die Gesellschaft der Freunde und Förderer der HfMDK Frankfurt am Main.

Materia Prima ist ein interdisziplinäres Experiment in dem neue Formen der Zusammenarbeit zwischen den Künsten erforscht werden. Die für dieses Projekt ausgewählten ChoreografInnen spiegeln in ihrer unterschiedlichen Arbeitsweise und ihren differenzierten Tanzstilen den facettenreichen, innovativen Neuen Tanz Europas wieder. Die ChoreographInnen und Komponisten, TänzerInnen und MusikerInnen agieren in den Grenzbereichen von Klang und Bewegung, begeben sich auf die Suche nach den Gemeinsamkeiten und den Unterschieden von Tanz und Musik und entwickeln mit den Studierenden und Stipendiaten von ZuKT_BAtanz und IEMA ein Projekt in dem Neuland betreten wird. Die Auseinandersetzung mit den 5 Intermezzi von Manfred Trojahn ist dabei impulsgebend und stellt den Nährboden für den kreativen Prozess dar, der musikalisch von den Komponisten Manfred Trojahn und den Gebrüdern Teichmann begleitet wird. Ein Schlüsselbegriff für den Arbeitsprozess ist Stigmergy, ein Mechanismus für eine indirekte Koordination zwischen Agierenden und/oder Aktionen. Das Prinzip ist, dass die Spur, die von einer Aktion in einem Umfeld hinterlassen wird, die Performance einer folgenden Aktion des gleichen oder eines anderen Agierenden beeinflusst. Auf diese Weise bekräftigen sich die Aktionen, bauen aufeinander auf und führen zu einem spontanen Auftreten von kohärenten, offensichtlichen systematischen Aktivitäten. Stigmergy ist eine Form von Selbstorganisation. Sie produziert eine komplexe, scheinbar intelligente Struktur, ohne Notwendigkeit für Planung, Kontrolle oder direkte Kommunikation zwischen den Agierenden. So wird eine effiziente Kollaboration zwischen extrem unterschiedlichen, einfachen Agierenden ermöglicht.

Aufführungen

04.06.2016, 19.30 Uhr, Frankfurt LAB
03.06.2016, 19.30 Uhr, Frankfurt LAB
02.06.2016, 19.30 Uhr, Frankfurt LAB
14.05.2016, 17.00 Uhr, Kulturplattform St. Martin e.V.
13.05.2016, 21.00 Uhr, Kulturplattform St. Martin e.V.