HessischeTheaterakademie

 
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HfMDK Regie

Die Nashörner

nach Ionescos Nashörner

Es spielen: Katharina Wittenbrink, Robert Will, Anne Kapsner
Regie: Sophia: Stürmer
Dramaturgie: Björn Fischer
Kostüm- und Bühnenbild: Maylin Habig
Sounddesign: Richard Millig
choreografische Mitarbeit: Richard Oberscheven
Lichtkonzept: Meike Weigel
Produktionsleitung: Emilia Schmidt
Künstlerische Betreuung: Daniel Schauf

„Wenn Nacktheit die Scham ablegt, dann tut sie dem Hinsehen etwas an, dann macht sie das Hinsehen schwer erträglich.“
(Hans Joachim Müller über Olympia von Éduard Manet)

Ionescos Nashörner waren seit der Uraufführung von 1959 Nazis, Kommunisten, Massenmenschen, vor allem aber waren sie nie da. Ständig wird über sie gesprochen, scheinen sie der Verursacher von Zerstörung, Hysterie und letztendlich dem Ende der menschlichen Geschichte zu sein. Dennoch wird das Stück von einer spürbaren Sehnsucht nach dem Nashorn als Nashorn durchzogen. Seine Körperlichkeit und Wildheit weckt das Verlangen der Menschen und treibt sie dazu, sich selbst verwandeln zu wollen.
In ihrer Abschlussinszenierung geht die Regiestudentin Sophia Stürmer mit ihrem Team diesem Begehren nach und fragt, was es heute heißen kann, Nashorn zu sein und wie sich das mit dem Recht und der Forderung nach einem “anders sein” verbinden lässt. Eine Suche bei der Mensch und Tier zu Kippbildern werden und jede Form ihrer Annäherung immer schon eine Grenzüberschreitung darstellt.

Aufführungen

08.06.2018, 17.00 Uhr, Thalia in der Gaußstraße (Garage), Hamburg
08.06.2018, 19.00 Uhr, Thalia in der Gaußstraße (Garage), Hamburg
16.07.2017, 19.00 Uhr, studioNAXOS, Waldschmidtstraße 19, 60318 Frankfurt am Main
15.07.2017, 21.00 Uhr, studioNAXOS, Waldschmidtstraße 19, 60318 Frankfurt am Main
14.07.2017, 21.00 Uhr, studioNAXOS, Waldschmidtstraße 19, 60318 Frankfurt am Main