HessischeTheaterakademie

 
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von Studierenden der HTA

JEFF KOONS / RAINALD GOETZ

Inszenierung

Eine szenische Installation in der Sammlung Philara.

Mit: André Kaczmarczyk, Minna Wündrich, Yascha Finn Nolting, Marie Jensen, Florenze Schüssler
Künstlerische Leitung: André Kaczmarczyk, Robert Koall, Felix Kracke (HfMDK Regie)
Mitarbeit Raum: Ansgar Prüwer-LeMieux
Mitarbeit Kostüm: Jenny Theisen

"Dass »Jeff Koons« ein Künstlerdrama ist, glaubt man schon am Titel zu erkennen. Koons
aber kommt im Stück nicht vor. Der Amerikaner, flirrender Superstar des Kunstbetriebs, dient Goetz, dem fiebrig Besessenen der Literatur, als Hallraum, als Bezugssystem, mithilfe dessen Koordinaten sich ein Künstlerleben skizzieren lässt. »Es geht um Reden, Bilder, Melodien, es geht um Streit und Stimmigkeit. Es geht um Menschen, die was sagen, wollen, tun. Normal. Es geht um Schöpfung und Gebärden, um Dinge, Sachen und Ideen. Es geht um einen Augenblick, den es auch gibt, im Menschenleben kurz, zumindest manchmal gibt es das, es geht, so blöd das klingt, um Harmonie. Stimmt gar nicht, halt, stop, Lüge, falsch, im Gegenteil, es geht ums Nie der Harmonie.« (R. Goetz) Und es geht um das Leben des Künstlers in der Kunst, im Atelier, im Wahn der Nächte in Clubs und Betten. In einer Sprache, die rhythmisch musikalisiert das Kaputte beschreibt und das Zärtliche und das Bizarre, das Komische und das Sehnsuchtsvolle im Künstlerleben – also Künstlerpech, Künstlerglück, Künstlerrausch, Farce und Selbstverschwendung.“

Aufführungen

07.12.2017, 20.00 Uhr, Düsseldorfer Schauspielhaus
04.12.2017, 20.30 Uhr, Düsseldorfer Schauspielhaus