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Revolte + Experiment. Kulturcampus im Aufbruch. Ausstellungseröffnung "Kunst der Revolte // Revolte der Kunst"

Ausstellung

www.offenes-haus-der-kulturen.de

Der im Entstehen begriffene Kulturcampus Frankfurt ist mehr als ein bürokratisches Stadtplanungskonzept, sondern auch und vor allem ein Ort kultureller Praxis sowie kritischer Auseinandersetzung mit der Gesellschaft. In der vom Offenen Haus der Kulturen und der Hessischen Theaterakademie organisierten Veranstaltungsreihe werden zwischen März und Juni 2018 die unterschiedlichen mit dem Kulturcampus verbundenen Einrichtungen in verschiedenen Genres und Formaten erstmals gemeinsam über das Thema „Revolte + Experiment. Kulturcampus im Aufbruch“ reflektieren. Die Kooperation verknüpft die Geschichte des Areals mit gegenwärtigen künstlerischen und politischen Praktiken und möchte zu einem lebendigen öffentlichen Diskurs über gesellschaftlichen Wandel und künstlerischer Revolte einladen.

Im Zentrum der Veranstaltungsreihe steht die Ausstellung "Kunst der Revolte // Revolte der Kunst", die vom 8. März bis 5. Mai im Studierendenhaus zu sehen ist. Sie beleuchtet zum ersten Mal die Wechselwirkungen zwischen künstlerischer Praxis und politischem Aktivismus in Frankfurt. Mit dem Fokus auf die lokale Kunstszene und auf studentische, emanzipatorische Initiativen vor und nach 1968 eröffnet sie neue Perspektiven auf die 68er-Bewegung(en).

Gegenwartskunst wird als wichtiger Produzent aktueller Erinnerungskultur mit einbezogen; künstlerische Praxen werden vorgestellt, die Aspekte und Ideen der 1960er in Bezug auf ihre heutige Wirksamkeit befragen und weiterführen. Aktuelle, konzeptuelle und prozesshafte Ansätze (Jonas Englert, Realism Working Group, Frauke Zabel u. a.) treffen auf Werke damaliger Akteur*innen (Harun Farocki, Abisag Tüllmann, Alexander Kluge u. a.). Medienbasierte Präsentationsformen und Raumkonzepte werden in Zusammenarbeit mit Absolvent*innen der HfG entwickelt. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung am 8. März wird das Musical How to start a Revolution von Anna McCarthy aufgeführt (21 Uhr) - eine künstlerische Auseinandersetzung mit den Romantisierungen und synästhetischen Manipulationen von Revolution, Rebellion und der jüngsten Geschichte. Fakten mischen sich mit Fiktion zu einem poetischen Popspektakel.

Zur Eröffung spricht u.a. die Frankfurter Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig

Aufführungen

08.03.2018, 19.00 Uhr, Studierendenhaus, Campus Bockenheim, Mertonstraße 26