HessischeTheaterakademie

 
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Jour fixe extra mit Heiner Goebbels

Gesprächsreihe

Die Professur für Theaterwissenschaft am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Kooperation mit dem Mousonturm und dem Schauspiel Frankfurt

Unter dem Titel „Unlimited“ sprechen Heiner Goebbels und Nikolaus Müller-Schöll im
Bockenheimer Depot anlässlich der Aufführung von „Eislermaterial“ über künstlerische
Strategien und Konzepte im Kontext von Revolte und Experiment und die Frage, wie sich seit 1968 die Rolle dieser fordernden Begriffe im Hinblick auf die Ausbildung in den darstellenden Künsten etabliert, gewandelt und dabei immer weiter ausdifferenziert hat.
Zum 100. Geburtstag von Hanns Eisler schuf der Frankfurter Komponist und Regisseur
Heiner Goebbels 1998 mit dem szenischen Konzert „Eislermaterial“ eine Hommage an Hanns Eisler und zugleich eine Reflexion des eigenen jahrzehntelangen Umgangs mit Eislers Musik. Über 60 Mal hat das Ensemble Modern das Werk seither auf der ganzen Welt aufgeführt. „Eislermaterial“ ist eine von vielen exemplarischen Positionen in den zeitgenössischen darstellenden Künsten, mit denen Heiner Goebbels in den vergangenen drei Jahrzehnten das starre Genre des Musiktheaters immer wieder neu in unvorhersehbare Bewegungen versetzt hat.

Aufführungen

12.05.2018, 19.00 Uhr, Bockenheimer Depot