HessischeTheaterakademie

 
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mit Schauspiel/Regiestudierenden

Die Perser

Aufführung

Regie und Bühne
Ulrich Rasche
Dramaturgie
Marion Tiedtke

Besetzung

mit Schauspielstudierenden der HfMDK

Um 480 v. Chr. griff das größte asiatische Heer die Griechen an, die ihnen, zahlenmäßig und
technisch unterlegen, eine leichte Beute schienen. Doch in der Meeresenge von Salamis
wurden die Perser von den Griechen durch einen Überraschungsangriff brutal geschlagen. Die fast 300.000 Toten lassen ahnen, dass hier ein ganzes Volk über Generationen hinweg seiner Zukunft beraubt war. Aischylos fasst dieses historische Ereignis in eine dichte, bilderreiche Verssprache. Seine Tragödie reflektiert die Stellung des Menschen, der in seiner Anmaßung von Ehrgeiz und Selbstüberschätzung alle und alles in den Untergang reißt: Der Alleinherrscher, vor dem ein Volk in die Knie ging, kehrt ohne Königskleider heim, er ist nackt und schutzlos wie jeder andere. Am Ende liegt die Kraft des Überlebens in der gemeinsamen Klage der Besiegten. Aischylos stellt den Menschen durch die Erfahrung des Schmerzes in seiner Verletzbarkeit dar, und nur aus dieser kann ein moderner, humaner Staat hervorgehen.

Aufführungen

07.10.2018, 18.00 Uhr, Schauspiel Frankfurt
29.09.2018, 19.30 Uhr, Schauspiel Frankfurt
28.09.2018, 19.30 Uhr, Premiere, Schauspiel Frankfurt