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für Studierende der HTA

Jour fixe mit Elisa Liepsch und Julian Warner

Jour fixe

Elisa Liepsch arbeitet als Dramaturgin am Künstlerhaus Mousonturm. Davor hatte sie verschiedene Engagements am Badischen Staatstheater Karlsruhe, Internationalen Theaterinstitut (ITI), der Ruhrtriennale, an den Sophiensaelen Berlin und am Deutschen Nationaltheater Weimar.

Julian Warner arbeitet in der künstlerischen Forschungsgesellschaft HAUPTAKTION und als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kulturanthropologie der Universität Göttingen. Seine Schwerpunkte sind Black Diaspora Studies, Rassismus- und Popkulturforschung.

Im April 2018 eröffneten Elisa Liepsch und Julian Warner gemeinsam ihr Performance- und Diskursprogramm „im*possible bodies am Künstlerhaus Mousonturm. Bei diesem „Festival für utopische Praxis“ gingen sie Fragen nach eingeschriebenen, kuratorischen und theatralen, kolonialen Praxen nach; untersuchten Machtasymmetrien auf der Bühne und innerhalb der Institution des Mousonturms und setzten sich über die Frage nach dem 'Wir' auseinander. Hierbei entwickelten sie Ideen und Praktiken, für eine Institution der Zukunft, die Teilhabe, Kollaboration, Ermächtigung, Ästhetik, Repräsentation und Kritik für alle ermöglicht. Ausgehend hiervon publizierten sie das in diesem Jahr erschienene Buch „Allianzen. Kritische Praxis an weißen Institutionen“ (transcript, 2018). Im Januar 2019 wird ihr Diskursprogramm in die zweite Runde gehen, bei dem theoretische Überlegungen und Recherchen in die Praxis überführt und am Beispiel des Mousonturms die Idee einer anderen Institution modellhaft umgesetzt werden sollen.

Beim Jour Fixe soll in offener Runde bei Brezeln, Wein und Wasser mit den beiden über ihr Projekt, ihre Kritik und ihre Forderungen an eine andere Form von künstlerischen Institutionen gesprochen werden.

Aufführungen

05.12.2018, 19.00 Uhr, Probebühne Campus Bockenheim