HessischeTheaterakademie

 
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von Regiestudierenden

MEDEA

Inszenierung

Mit: Nadja Bobyleva, Marlene Hoffmann (HfMDK Schauspiel), Karoline Stegemann (HfMDK Schauspiel) / Regie: Ksenia Ravvina (HfMDK Regie) / Raum: Mattis Kuhn / Kostüm: Johannes Schröder / Ton: Jonas Engler / Dramaturgie: María Fernández, Florian Heller, Sophie Rintelmann (alle MA Dramaturgie)

Als Mythos des Kindermords arbeitet Medea im kollektiven Unbewussten gegenwärtiger Entwürfe einer Mutter-Kind-Beziehung. Was ist die Schnittmenge der absoluten Destruktivität, die am Ort des totalen Vertrauens hervorbricht? Bei Euripides, Seneca und Hans Henny Jahnn finden sich drei Versuche, das Monströse einzuhegen. Die Erklärungen tasten sich an der Logik von Politik und Recht, von Sexualität und Körperlichkeit und einer verklärten Schuldzu(rück)weisung entlang.

Mit den Medea-Bearbeitungen werden drei Wege einer Frau zum Mord nachgezeichnet und die Erklärungsansätze aus einer heutigen Perspektive überprüft. Die Handlung wird dazu ins Nirgendwo verlegt: Als Sigel der Fremde, des Verfalls und der fieberhaften Gegenwärtigkeit der unbewussten Angstbilder nimmt der theatrale Nicht-Ort den eigentlichen Ort des Schreckens ins Visier: den Zuschauerkopf.

Aufführungen

02.10.2011, 20.30 Uhr, Hochschulöffentliche Probe, Frankfurt LAB
01.10.2011, 20.30 Uhr, Hochschulöffentliche Probe, Frankfurt LAB
30.09.2011, 20.30 Uhr, Hochschulöffentliche Probe, Frankfurt LAB