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mit Schauspielstudierenden

Merlin oder Das wüste Land

Inszenierung

von Tankred Dorst / Regie: Christian Stückl / Bühne & Kostüme: Stefan Hageneier / Musik: Michael Acher / Mit: Gábor Biedermann, Gottfried Breitfuss, Ursula Doll, Nicola Fritzen, Michael Gempart, Lukas Holzhausen, Sarah Hostettler, Fabian Müller, Jost Op ten Winkel, Matthias Renger, Anna Schinz, Jonas Schlagowsky (HfMDK Schauspiel), Siggi Schwientek, Milian Zerzawy und Jirka Zett

In dieser Version der Sage von König Artus und den Rittern der Tafelrunde ist der Zauberer Merlin der Titelheld und Spielmacher. In einem reichen Panoptikum erlebt man Machtkämpfe, Ehedramen, Schlachten und schliesslich die Gralssuche selbst. Tankred Dorsts wuchtiges Stück von 1982 wird von Christian Stückl, dem Leiter der Passionsspiele Oberammergau und des Salzburger „Jedermanns“, für die Schiffbau-Halle adaptiert – als Spiel im Urwald unserer Geschichte.

Mehr als hundert Szenen hat Tankred Dorst geschrieben, um die Geschichte unseres europäischen Mittelalters theatralisch aufleben zu lassen – und mit der Gegenwart anregend zu verknüpfen. Titelheld dieser Version der Artus-Sage ist der Zauberer und Prophet Merlin. Dieser kommt als ausgewachsener Sohn des Teufels auf die Welt und präsentiert sich bald als Spielmacher der Menschheitsgeschichte. Merlin will die Helden und Antihelden rund um Artus auf den richtigen Weg bringen. Er führt den König an der Hand, als dieser alle Ritter an den grossen runden Tisch bringt und damit eine gesellschaftliche Utopie entwirft; er kreuzt die törichten Wege Parzivals, lässt Sir Lancelot in den Liebeswahnsinn taumeln und findet kein Mittel, den Reichsvernichter Mordred aufzuhalten. In einem reichen Panoptikum erlebt man Machtkämpfe, Ehedramen, Schlachten und schliesslich die Gralssuche selbst. Als kleiner Hinweis, wo der Gral zu suchen sei, dient dabei ein Motto des Stücks: „Des Nächsten Seele ist ein dunkler Wald“.

Tankred Dorst hat „Merlin oder Das wüste Land“ 1982 geschrieben. Der überaus produktive Autor, der 1925 in Thüringen geboren wurde und heute in München lebt, schuf mehr als 30 Texte für das Theater, dazu Hörspiele, Theaterstücke für Kinder, Prosa, Libretti und Drehbücher (oft in Zusammenarbeit mit Peter Zadek, dem auch „Merlin oder Das wüste Land“ gewidmet ist). Neben diesem Stück zählen „Ich, Feuerbach“, „Korbes“, „Fernando Krapp hat mir einen Brief geschrieben“ und „Herr Paul“ zu seinen bekanntesten Stücken. 2006 brachte Dorst bei den Bayreuther Festspielen Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ auf die Bühne.

Christian Stückl inszeniert zum ersten Mal in Zürich. Mit grossen Stoffen, Mythen und Volkssagen hat er Erfahrungen gesammelt wie kaum ein anderer Regisseur.

Aufführungen

11.01.2012, 19.00 Uhr, zum letzten Mal, Schauspielhaus Zürich, Schiffbau/Halle
10.01.2012, 19.00 Uhr, Schauspielhaus Zürich, Schiffbau/Halle
08.01.2012, 17.00 Uhr, Schauspielhaus Zürich, Schiffbau/Halle
07.01.2012, 19.00 Uhr, Schauspielhaus Zürich, Schiffbau/Halle
03.01.2012, 19.00 Uhr, Schauspielhaus Zürich, Schiffbau/Halle
28.12.2011, 19.00 Uhr, Schauspielhaus Zürich, Schiffbau/Halle
21.12.2011, 19.00 Uhr, Schauspielhaus Zürich, Schiffbau/Halle
20.12.2011, 19.00 Uhr, Schauspielhaus Zürich, Schiffbau/Halle
18.12.2011, 15.00 Uhr, Schauspielhaus Zürich, Schiffbau/Halle
16.12.2011, 19.00 Uhr, Schauspielhaus Zürich, Schiffbau/Halle
15.12.2011, 19.00 Uhr, Schauspielhaus Zürich, Schiffbau/Halle
12.12.2011, 19.00 Uhr, Schauspielhaus Zürich, Schiffbau/Halle
09.12.2011, 19.00 Uhr, Schauspielhaus Zürich, Schiffbau/Halle
08.12.2011, 19.00 Uhr, Schauspielhaus Zürich, Schiffbau/Halle
07.12.2011, 19.00 Uhr, Schauspielhaus Zürich, Schiffbau/Halle
04.12.2011, 17.00 Uhr, Schauspielhaus Zürich, Schiffbau/Halle
01.12.2011, 19.00 Uhr, Schauspielhaus Zürich, Schiffbau/Halle
28.11.2011, 19.00 Uhr, Schauspielhaus Zürich, Schiffbau/Halle
27.11.2011, 17.00 Uhr, Schauspielhaus Zürich, Schiffbau/Halle
26.11.2011, 19.00 Uhr, Premiere, Schauspielhaus Zürich, Schiffbau/Halle