HessischeTheaterakademie

 
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Veranstaltung der HTA

„An Immemorial Remainder: The Legacy of Derrida“

Vortrag

Rodolphe Gasché (University at Buffalo)

Der Vortrag greift die Frage auf, was vom Denken Derridas bleibt. Sein Erbe, so die Hypothese, besteht vor allem darin, dass er unsere Aufmerksamkeit auf das gerichtet hat, was in unserem doppelten Gedächtnis nicht angeeignet werden kann, d.h. auf den Gedanken der Khora in unserem griechischen und auf den Messianismus ohne Messianizität in unserem jüdischen Gedächtnis – damit zugleich auf dasjenige, was weiterhin das westliche Denken und die westliche Erfahrung antreibt und herausfordert, indem es sich auf kritische Weise allen besonderen Aneignungen dieser unvordenklichen Reste widersetzt.
Rodolphe Gasché ist Professor für Comparative Literature an der University at Buffalo. Akademische Stationen an der FU Berlin und der Johns Hopkins University. Übersetzte Derrida und Lacan ins Deutsche. Forschungsschwerpunkte: Französische Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts, Kritische Theorie, Publikationen u.a. The Tain of the Mirror: Derrida and the Philosophy of Reflection (1986), Of Minimal Things: studies on the Notion of Relation (1999) The Idea of Form: Rethinking Kant’s Aesthetics (2003).

Alle Vorträge finden auf Englisch statt.

Eine Veranstaltung des Lehrstuhls Theaterwissenschaft am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main / Kooperation mit dem Erasmus Mundus Program in Performing Arts und der Hessischen Theaterakademie / Masterstudiengang Dramaturgie, Leitung: Prof. Dr. Nikolaus Müller-Schöll

Aufführungen

21.06.2012, 18.00 Uhr, Goethe-Universität Frankfurt, Grüneburgpl. 1, 60323 Frankfurt am Main, Campus Westend, I.G.-Farben-Haus, Raum 1.411