HessischeTheaterakademie

 
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10 Jahre HTA

Künstlerisches Forschen?

Vorträge und Tischgespräche über eine Ausbildung für ein Theater der Zukunft

Hessische Theaterakademie

„Künstlerisches Forschen“ – dieses Label, oder diese Praxis, hat ja bekanntlich Konjunktur in Deutschland wie auch international, wie wir immer öfter feststellen. Doch geht das überhaupt zusammen, wollen wir uns am 7.12. fragen, ein künstlerisches Tun und ein wissenschaftlich-forschendes? Ist nicht das eine – das künstlerische Forschen – eher eine unhintergehbar subjektive Praxis, nicht aufDokumentierung und Archivierung bedacht, stets dafür auf seine Implizitheit und seinen „Rätselcharakter“? Und muss das akademische, das institutionell verankerte Forschen der Wissenschaftler nicht dagegen als unbedingt explizit, archivierbar und als anschlussfähig an einen bestehenden Wissenskorpus betrachtet werden? Oder wo gelingt es möglicherweise dennoch, beides zusammenzuführen, vielleicht in gegenseitiger Ergänzung, vielleicht in gegenseitiger Verfremdung, wie Brecht es einmal formuliert hat, oder auch einfach in friedlicher Ko-Existenz? Und vor allem: Was sind die Bedingungen, damit es gelingen kann? Wie belastbar ist jene „Freundschaft zwischen Philosophie und Kunst“? Kurz gesagt: Wir wollen am 7.12. über Möglichkeiten wie Probleme und Gefahren dessen zu sprechen, was man als „artistic research“ bezeichnet.

Mit: Guy Cools, Dieter Heitkamp, Marijke Hoogenboom, Heiner Goebbels, Sven Lindholm, Stefanie Lorey, Susanne Martin, Nikolaus Müller-Schöll, Freddie Rokem, Heike Roms, Philipp Schulte

Aufführungen

07.12.2012, 18.00 Uhr, 10 Jahre HTA, Frankfurt LAB