HessischeTheaterakademie

 
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von Studierenden der HTA

§301

Ein interdisziplinäres Theaterstück von Studierenden der HfMDK und Goethe Universität

mit: Johanna Franke, Anica Happich, Finn Lakeberg, Alexej Lochmann, Orla Mc Carthy, Anabel Möbius, Carmen Rodríguez Navarrete, Korbinian Schlosser, Nadja Simchen, Baris Tangobay, Matthias Vogel / Musik/Komposition: Sina Sadeghpour, Jonathan Granzow / Sprechchöre: Laura Dabelstein / Licht: Meike Weigel / Videodokumentation: Jasper Leszke / Koordination: Toni Müßgens

Politische Verfolgung, Masse & Macht, Identität. Drei Kernthemen bilden den Ausgangspunkt der Theaterarbeit Frankfurter Studenten der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst sowie der Goethe Universität. Das Projekt bewegt sich, ebenso wie seine Teilnehmer, zwischen den Bereichen Schauspiel, Tanz und Musik. Dabei erforscht es, welche Potentiale die verschiedenen Künsten bieten, um diese zunächst sehr abstrakten Themen auszudrücken.
§301 entspringt der gemeinschaftlichen Beschäftigung mit der Tötung von bis zu 70.000 alevitisch-stämmigen Kurden in der ostanatolischen Stadt Dersim (heute Tunceli) 1937/38. Das Stück liefert kein geschichtliches Abbild der Geschehnisse. Vielmehr zeigt es einen möglichen Zugang zur Thematik durch eine Generation, die nicht nur viel später, sondern auch in einem völlig anderen Kontext aufgewachsen ist.
§301 forscht daran, wie das Abstrakte konkretisiert werden kann. Wie lässt sich bspw. das schwerlich greifbare Konstrukt Identität auf der Bühne darstellen? Kann die Bühne derart überhaupt leisten? §301 erprobt die Potenziale verschiedener Medien wie Sprache, Tanz und Musik in Hinblick auf ihre Darstellungskraft.
Keine klassische Textvorlage. Aus heutiger Perspektive gerichtete offene Fragen an gruppendynamische Prozesse und die Lebensverhältnisse der damals politisch Verfolgten.

Aufführungen

13.10.2013, 20.00 Uhr, Offene Probe, Frankfurt LAB
10.10.2013, 20.00 Uhr, Offene Probe, Frankfurt LAB
09.10.2013, 20.00 Uhr, Offene Probe, Frankfurt LAB