HessischeTheaterakademie

 
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von Studierenden der ATW

Jacques Brel – On n’oublie rien

Aufführung

MIT Natanaël Lienhard, Gesang, Jacob Bussmann (ATW Gießen), Klavier, Hanna Gieron, Cello, Alexander Jergens, Violine, Lorenz Unger, Viola / REGIE Pia Donkel / ARRANGEMENTS, MUSIKALISCHE LEITUNG & KLAVIER Jacob Bussmann (ATW Gießen) / AUSSTATTUNG Pia Donkel & Katharina Simmert / VIDEO Olivier Hamaker / DRAMATURGIE Jan Linders

Ein Chanson – das ist ein Drama in drei Minuten. Kaum einer konnte es so musikalisch und so poetisch erzählen wie Jacques Brel, geboren 1929 in Brüssel, gestorben viel zu früh 1978 in Paris. Er war der Held unter den Chansonniers: Groß in seinem Schmerz, seinen Frechheiten, seiner Zärtlichkeit und seinem Drang nach Freiheit und Abenteuer. Alt sein ohne je erwachsen zu werden. Jedem Mädchen Bonbons statt Blumen anbieten, denn Bonbons welken nicht, Verliebtheit schon. Das flache Land lieben, wo der Wind aus allen Himmelsrichtungen kommen kann, um seine Geschichten zu erzählen. Über die untreuen Frauen in Amsterdam weinen, anstatt auf sie zu pissen. Die Eleganz von Schwarzen und den Mut von Juden bewundern. Sich fragen, warum die Menschen in der Métro aussehen wie Ertrunkene und ob der Frühling eine gute Zeit fürs Sterben ist. Auf die Verrücktheit der ermüdeten Bürger warten, die Rückkehr der Geliebten und den ältesten Tango der Welt.

Aufführungen

01.02.2014, 20.00 Uhr, Badisches Staatstheater Karlsruhe, Studio