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mit Studierenden der HTA

Fiktion

MINIATUREN Residenzprogramm

Julia Krause (LAB-Residentin)

2014 startete das Frankfurt LAB ein international ausgeschriebenes Residenzprogramm. Aus weit über 100 Bewerbungen wurden von einer Jury der LAB Partner vier ResidentInnen ausgewählt und hatten die Möglichkeit, jeweils einen Monat in den Hallen des LAB zu arbeiten. Im Rahmen des Formats MINIATUREN stellen die ResidentInnen ihre Arbeit im LAB in Form einer verdichteten Skizze vor. Im Anschluss an Miniaturen findet jeweils ein Gespräch statt. Julia Krause ist im April Residentin des Frankfurt LAB Residenzprogramms und zeigt. Unter dem Titel Fiktion stellt sie im Rahmen von Miniaturen ihr Projekt in einem öffentlichen Showing vor.


Fiktion ist eine Installation für einen Bühnenraum. Das Thema ihrer Inszenierung die cineastische Immersion. Die Installation ist ein Spiel mit dem Sehen und dem Zeigen. Dabei wird Fiktion keine (direkten) visuellen Referenzen bemühen. Des Blickes beraubt ist die Installation ein Versuch - über das Zuhören, über das über Akustik angeleitete Erinnern an Bilder - etwas zu sehen.

In dem schematischen Aufbau von Tribüne und leerem Bühnenraum, bereitet Fiktion dem Kino eine Bühne. Akustisch wird es sich mit dem Gedächtnis und den Konotationen des cineastischen Erzählens auseinandersetzen, um an und mit der cineastischen Erfahrung der Immersion zu arbeiten. Protagonist der Installation ist der Klang, seine Setzung sowie sein Verlauf im Raum. Fiktion lehnt sich an ein Gedächtnis des Cineastischen und sucht nach einer Erzählung ohne Bilder. Was für Erzählungen evozieren Klänge und Rhythmen? In wieweit trägt ein akustisches Gedächtnis Stimmungen und Gefühle? Was zeigt sich, wenn nichts zu sehen ist?


Uhrzeit wird noch bekannt gegeben.

Aufführungen

18.04.2015, Frankfurt LAB
17.04.2015, Frankfurt LAB