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Theater der Veränderung

Neue Strategien des Politischen in den performativen Künsten

Evangelische Akademie Frankfurt. Kooperationnspartner: Offenes Haus der Kulturen e.V., laPROF Landesverband Professionelles Freie Darstellende Künste Hessen e.V., Hessische Theaterakademie (HTA)  Förderer: Kulturamt der Stadt Frankfurt, Förderverein der Evangelischen Akademie Frankfurt

Ändere die Welt, sie braucht es!“ – jenen Satz aus Bertolt Brechts Lehrstück „Die Maßnahme“ würden viele Protagonistinnen in Theater und Performance auch heute noch unterschreiben.
Die Theaterlandschaft des 20. Jahrhunderts war geprägt von der Suchbewegung nach einem Theater der Veränderung. Einem Theater, das politische und soziokulturelle Prozesse nicht nur spiegelt, sondern aktiv mitgestaltet.
Der Ruf nach künstlerischer Einmischung in die politischen und ökomischen Realitäten scheint aktuell wieder lauter zu werden und die Radikalität der Arbeiten nimmt zu: Die Aktion „Die Toten kommen“ der Gruppe „Zentrum für politische Schönheit“, bei der mehrere tausend Menschen in einem inszenierten Leichenzug zum Bundestag in Berlin marschierten, um dort symbolische Gräber für ertrunkene Bootsflüchtlinge auszuheben, zählt dabei sicherlich zu den brisantesten Beispielen politischer Theater- und Aktionskunst.
Im Gespräch mit Künstlerinnen und Künstlern aus Theater, Performance und politischem Aktivismus stellt die Veranstaltung die Frage nach dem politischen Potential der performativen Künste. Ein Potential, das immer wieder neu verhandelt, erprobt und verteidigt werden muss.

Aufführungen

10.11.2015, 19.00 Uhr, Studierendenhaus Campus Bockenheim. Mertonstraße 26, 60325 Frankfurt am Main